Sportler des Jahres

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Noch der letzte Schritt…

Wenn es noch eines letzten Beweises ihrer Klasse bedurft hätte, dann lieferten ihn die deutschen Fußballer bei ihrer 7:1-Gala im WM-Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien. Da spielte die Mannschaft wie aus einem Guss, überzeugte sie auch ihre strengsten Kritiker. Nun fehlt nur noch ein Schritt, um sich den vierten WM-Titel nach 1954,1974 und 1990 zu sichern. Und es lockt am Jahresende auch die Auszeichnung „Mannschaft des Jahres.“ Im Vierjahresrhythmus räumten die Fußballer zuletzt seit 2002 die Trophäe ab und das sollte am 21. Dezember in Baden-Baden erneut der Fall sein.

Selbst Bundestrainer Joachim Löw durfte in Belo Horizonte strahlen, denn noch nie seit seiner Amtszeit hatte sich sein Team in einen derartigen Rausch gespielt. Da stimmten nicht nur die deutschen Tugenden mit Kampf-und Laufbereitschaft, da präsentierte sich ein perfekt abgestimmtes Ensemble. Dieser Teamgeist war von der ersten bis zur letzten Minute zu spüren – die Fußball-Welt verneigte sich. Treffend hatte es der britische Profi Steven Gerrard schon nach der Vorrunde auf den Punkt gebracht: „Portugal hat Ronaldo, Argentinien Messi, Brasilien Neymar, aber Deutschland eine voll funktionierende Mannschaft.“

Das ist sicherlich auch ein Verdienst von „Jogi“ Löw, doch motiviert sich die Mannschaft zudem gegenseitig, spricht sie sich untereinander Mut zu, rennt auf dem Platz jeder für den anderen. „Wir haben auch die richtige Mischung von Lockerheit und Angespanntsein“, freut sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der stets eng am Team dran ist und positiv die Atmosphäre beeinflusst. Zudem hat Löw mit seinem Trainerstab nach manchen Experimenten die richtige Aufstellung gefunden, funktioniert Philip Lahm als rechter Außenverteidiger effektiver als im Mittelfeld, bilden Schweinsteiger und Khedira ein kompaktes Duo zwischen Angriff und Abwehr und unterstützt Klose wirkungsvoll den Aktionsradius von Thomas Müller.

Was aber wäre das Team ohne ihren überragenden Torhüter Manuel Neuer? Wie er im „Zitterspiel“ gegen Algerien aus seinem Tor stürzte, allein 19 Ballkontakte außerhalb des Strafraums hatte und stets im rechten Moment zupackte, das macht ihm keiner so schnell nach. Zu Recht gilt es als derzeit weltbester Schlussmann. Das will er im Endspiel erneut unter Beweis stellen. Während vorne Thomas Müller (5 Treffer) den Hammer herausholt, der Bayern-Star kann sich erneut zum besten Torjäger küren lassen. Nicht mehr zu nehmen ist Miroslav Klose der Titel „Rekordtorschütze der WM“: mit seinem Treffer gegen Brasilien bringt er es bei vier WM-Teilnahmen auf 16 Tore und überflügelte die bisherige Bestleistung des legendären Ronaldo. Vor dem finale furioso im denkwürdigen Maracana-Stadion von Rio.

Bild: picture-alliance

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