Sportler des Jahres

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Goldenes Wasser

1960 wählten die deutschen Sportjournalisten Ingrid Krämer zur „Sportlerin des Jahres“. Eine Wasserspringerin, die damals u.a Europas schnellste Sprinterin (Jutta Heine) und die Olympiasiegerin im Abfahrtslauf (Heidi Biebl) hinter sich ließ. Kann 2014 der dreimalige Sprung-Europameister Patrick Hausding einen ähnlichen Überraschungscoup landen? Für Hausding spricht, dass auch Vertreter von Randsportarten bei den Fach-Juroren sehr wohl im Rampenlicht stehen. Allerdings scheint die Konkurrenz im Jahr der Olympischen Winterspiele massiv.

„Aus dem Wasser“ fischten die DSV-Athleten insgesamt 22 Medaillen, Präsidentin Christa Thiel sah „eine gute Werbung für den Schwimmsport.“ Am Becken, für eine Woche ins Velodrom der Bahnradfahrer verfrachtet, sorgten die Fans für ein echtes Ballyhoo und stimmungsvolle Rennen, organisatorisch kompakt präsentiert. Selbst bei der italienischen Nationalhymne klatschten die Zuschauer begeistert mit – fairste Bedingungen für alle EM-Teilnehmer. Die Gastgeber konnten zweimal auf der goldenen Woge des Erfolgs schwimmen. Vizeweltmeister Marco Koch gewann über 200 m Brust, die 4×200 Meter Freistilstaffel sorgte für den absoluten „Knaller“. Auf der allerletzten Bahn überholte Schlussmann Paul Biedermann, der „Sportler des Jahres“ von 2009, den führenden russischen Rivalen und sorgte für Gänsehaut bei Sportlern, Funktionären und Publikum. Vorher hatte der Vorzeigeathlet des Verbandes auf seiner Spezialstrecke den Titel nur um eine halbe Streichholzlänge (2 Hundertstelsekunden) verpasst. Zusammen mit Robin Backhaus, Yannick Lebherz und Clemens Rapp hat sich Biedermann damit auch für die Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ in Position gebracht. Eine „Kampfansage“ an WM-Fußballer oder Olympia-Skispringer.

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Das Jahrbuch zum Sportler des Jahres 2013 ist hier zum Download als PDF erhältlich.

 

 

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