Newsflash

Newsflash (26)

Mehr Höhen als Tiefen

Die Saison 2019/20 war eine mit mehr Höhen als Tiefen. Die "Mannschaft des Jahres" 2019 um Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Stephan Lehye und Richard Freitag erlebte, auch dank des starken Coachings von Stefan Horngacher, immer wieder weite Flüge - Karl Geiger bei der Vierschanzen Tournee und final als Gesamtweltcup-Zweiter, Stephan Lehye zweitbester DSV-Akteur, zog sich fatalerweise im letzten Quali-Springen einen Kreuzbandriss zu. Aufgrund der Corona Pandemie wurde die Serie „Raw-Air" nach Lehyes „Höllen-Quali“ abgesagt und die komplette Weltcup-Saison vorzeitig beendet. Gute Besserung und auf eine neue Saison mit der Heim-WM in Oberstdorf.

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Manfred Germar feiert 85 Jahre

Zwar feiert der „Sportler des Jahres“ von 1957 schon seit zehn Jahren keinen Geburtstag mehr in großem Kreis, so betonte es Manfred Germar im Interview mit dem WDR, doch am 20. Dezember 2020 kann die „Kölner Gazelle“ im Kurhaus von Baden-Baden, dort ist er Stammgast, bei der 74. Wahl zu Deutschlands „Sportler des Jahres“, mit vielen alten Bekannten darauf anstoßen. Am 10. März beging der einst überragende deutsche Sprinter seinen 85. Geburtstag. Über 100 und 200 m gehörte Germar zu den weltbesten Athleten, gewann mehrere EM-Titel und wurde im heimischen Köln mit großem Vorsprung zum „Sportler des Jahres“ gewählt. Herzliche Grüße

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Historisches neuntes Gold

Francesco Friedrich bezwang bei der Bob-WM im sächsischen Altenberg seine nationalen Konkurrenten und verwies sie auf die Plätze. Damit errang er seinen insgesamt neunten WM-Titel im Zweier und Viererbob. Der Lokalmatador machte es jedoch im finale furioso spannend, nach den ersten drei Läufen lagen die drei besten deutschen Crews nur eine Hundertstelsekunde auseinander. Nach der Goldmedaille im Zweier, nun auch die Goldmedaille im Viererbob, mit seinem Team: Candy Bauer, Martin Grothkopp und Alexander Schueller, fehlen „nur“ noch zwei olympische Goldmedaillen um mit Andre Lange gleichzuziehen. 

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Dreimal Emma

Neben der Gold-Medaille für die deutschen Sprintdamen heimste Emma Hinze noch zwei weitere Goldmedaillen ein. Im Sprint und im Keirin fuhr die 22-Jährige ebenfalls zu goldenen Zeiten, beinahe mühelos errang sie nach Kristina Vogel - die ebenfalls im Velodrom anwesend war - zum WM-Triple. Und damit auch zum heißersehnten Ticket nach Tokio, um bei den Olympischen Spielen als Nr.1 zu starten. Bahnrad-Deutschland hat eine neue Bike-Queen. 

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Gold bei der Bahnrad-WM

Keine vier Stunden nach der Eröffnungsfeier konnten die deutschen Damen Pauline Grabosch, Lea-Sophie Friedrich und Emma Hinze bereits im Teamsprint auf dem obersten Treppchen stehen. Mit 32,163 Sekunden bezwangen sie ihre bärenstarken Gegnerinnen aus Australien (32,384 Sekunden) und traten in die große Fußstapfen von Christina Vogel und Miriam Welte. Die „Mädels“ nach ihrem Goldstart am RBB-Mikrofon: "Es fühlt sich immer noch an wie ein Traum. Ich dachte, ich spinne. Dass wir so schnell gefahren sind, ist unfassbar", sagte Hinze und Grabosch fügte hinzu: "Dieser Tag wird uns ein Leben lang verfolgen. Wir haben hart gearbeitet, aber dass so eine Zeit herauskommt, hätten wir nicht gedacht. Wir gehen mit einem Weltmeister-Trikot in die Heim-WM. Das beflügelt uns für die nächsten Tage.

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Philipp Buhl segelt zu Laser-Gold

„Philipp geht durchs Dach und holt Gold, das ist phänomenal“ schwärmte DSV-Bundestrainer Alex Schlonski im Hamburger Abendblatt, kurz nach Philipp Buhls Triumph in der Phillip-Bucht vor Melbourne. Buhl schrieb damit WM-Geschichte, nach 20 Jahren der erste Deutsche, der WM-Gold in einer olympischen Bootsklasse – dem Laser holte. Wenn die Form des 30-Jährigen weiterhin stimmt, kann er bei seiner zweiten Olympia-Teilnahme (alle Voraussetzungen sind erfüllt) den ganz großen Coup landen – dann sehen wir ihn sicher auch in Baden-Baden.

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Beckert: Schmerzen ertragen

Vor Jahresfrist hatten Patrick Beckert 2/1000 nach 10 km Eisschnelllaufen zum Podest gefehlt. „Das war schon bitter“, sein Rückblick – aber jetzt holte sich der 29-jährige Erfurter auf dem Utah Olympic Oval von Salt Lake City seine WM-Medaille ab. Mit deutschem Rekord zur Bronzemedaille, ein Signal auch für den Verband (DESG). Ein Erfolg des Willens, der Strategie, der Planung. „Auf der längsten Distanz ist es am Ende auch die Frage, wer erträgt den Schmerz am längsten.“

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Puckjäger der Extraklasse

Marcel Goc (36) zieht die Reißleine, d.h. er stürmt (am Saisonende) vom Eis – und seine Bewunderer, von denen es viele gibt, verneigen sich vor einer Eishockey-Karriere aus dem Bilderbuch. Zehn Jahre in der „Welt-Liga“ NHL, bei fünf Clubs ein Erfolgsgarant, bevor der Puckjäger nach Mannheim zurückkehrte. Mit dem Nationalteam gewann er 2018 als Kapitän die Olympia-Silbermedaille. Wurde in Baden-Baden zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt und sagte in der Pressekonferenz zum Terminstress. „Das ist normal, wir präsentieren uns im Winter gerne unseren Fans“. 

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Mit den Gladiatoren im Rücken nach Tokio

Frank Stäbler bezog vor kurzer Zeit erst sein ganz eigenes „Worldcamp“ im familieneigenen Hühnerstall - nachdem die Unstimmigkeiten mit seinem ehemaligen Verein, dem TSV Musberg, eskalierten. Zu leidig das Thema „Ringerstreit“ und doch vielleicht das Quäntchen Trotz, das Frank Stäbler nun zum zweiten EM-Titel seiner Karriere verhalf. Sein insgesamt fünfter Internationaler Titel - auf der Road to Tokyo gilt es alle Reserven zu mobilisieren, die letzten Prozente Leistung herauskitzeln und mindestens acht Kilo abzuspecken um in der olympischen 67-kg-Klasse an den Start gehen zu können. Kein einfacher Weg für den Familienvater aus der Nähe von Stuttgart, der nun Rückenwind von den Gladiatoren für den Weg zu den Olympischen Spielen genießt.

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Anna Berreiters Premiere

Als Newcomerin fuhr Anna Berreiter im Eiskanal zu ihrem ersten Weltcupsieg. Die 20-jährige Rodlerin aus Berchtesgaden bezeichnete im Interview mit dem ZDF die Bahn in Oberhof nicht gerade „als Lieblingsbahn“ und bezwang trotz Regenmassen ihre Konkurrentinnen. Zusammen mit Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt vergoldete sie das Wochenende mit der Team-Staffel.  

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