Baden-Baden strahlt – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Vor dem Kurhaus, in dem am 17. Dezember die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres gekürt werden, bilden die Lichter des Weihnachtsmarktes, der an der Oos „Christkindelsmarkt“ genannt wird, eine farbenprächtige Kulisse.
Dort, wo sich in wenigen Tagen die nationalen Top-Athletinnen und Athleten zu Fuß oder per Fahrdienst den Weg auf den roten Teppich des Weinbrenner-Baus bahnen, herrscht aktuell dichtes Gedränge. Alle Jahre wieder erweist sich der Baden-Badener Christkindelsmarkt als Anziehungspunkt für Groß und Klein, für Jung und Alt.
Wie es sich für die „kleinste Weltstadt“ gehört, ist Internationalität in Baden-Baden angesagt. An allen Ecken und Enden sind ausländische Sprachfetzen zu hören – in diesen bewegten Zeiten ein gutes Zeichen dafür, wie es auch friedlich miteinander geht.
Wer einen Blick über das bunte Markt-Geschehen hinaus wirft, wird zudem feststellen, dass sich auf Baden-Badens Großbaustelle „Europäischer Hof“ auf der anderen Seite der Kaiserallee nach langer Zeit endlich wieder etwas tut. Auch in dem imposanten Gebäude sind die Lichter eingeschaltet, allerdings wird dort nicht flaniert, sondern handfest gearbeitet. Es darf darauf gehofft werden, dass sich im traditionsreichen Hotelpalast wie in früheren Zeiten bald auch wieder Gäste des „Sportler des Jahres“ einmieten können.
Doch das nur am Rande. Die Besucher des Christkindelmarktes dürften sich weniger für die Baden-Badener Bausubstanz interessieren als vielmehr für das Angebot der zahlreichen Buden und Stände. Kunsthandwerk, Kulinarische Leckereien, Gourmet-Iglus, wärmende Getränke und vieles mehr warten auf das Publikum, das die Qual der Wahl hat.
Wer zufällig oder auch nicht beim Schoko-Mann vor den Kolonaden gelandet ist, wird mit dem Spruch konfrontiert: „Wenn es im Himmel keine Schokolade gibt, dann will ich da auch nicht hin!“ Naja, wer weiß! Fakt ist, dass in die Weihnachtsbackstube für Kinder (fast) alle Nachwuchs-Bäckerinnen und -Bäcker wollen.Da kommt zum Schluss der Insider-Tipp für diejenigen, die am 17. Dezember nicht Live-Augenzeugen der Sportler-Gala im Kurhaus sind, gerade recht. Wer draußen bleiben muss, kann sozusagen als Trostpflaster in der nahen Konzertmuschel den Klängen des Duos Graceland und „A tribute to Simon & Garfunkel“ lauschen – und das kostenlos!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.