So viele Gänsehautmomente

So viele Gänsehautmomente

So viele Gänsehautmomente

Auch am letzten Tag der Special Olympic Winter Games berichteten die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF ausführlich aus Turin. Im Fokus der Bilder, Stories und Interviews aber standen nicht die Erfolgreichsten, die Medaillengewinner/innen und „Stars“ der Szene. Vielmehr wurde kommuniziert, wie bedeutend dieses Event mit so vielen glücklichen Menschen für die Inklusion ist. Lachende Gesichter der Sportler/innen mit geistiger Behinderung, Tränen der Rührung ob einer unglaublichen Gemeinschaft.

Das Piemont war für eine Woche ein Hotspot für die über 1500 Teilnehmenden in acht verschiedenen Sportarten. Mit Bildern von Menschen, die ihre Medaillen teilweise schier ungläubig gen Himmel reckten. Nach Wettbewerben wie Floorball, Schneeschuhlaufen oder Tanzen – die das übliche Wintersport-Programm mit Ski alpin, Skilanglauf, Snowboard, Eiskunstlaufen und Short Track ergänzten. Teilweise konnten die Anlagen der Olympischen Spiele von 2006 genutzt werden – Sportstätten wie Organisation verdienten sich Top-Noten. Wie erwünscht hatte sich auch das weiße Gold als Schneehaube über die piemontesischen Alpen gelegt. 

Das TeamSOD (Special Olympics Deutschland), 48 Athlet/innen (plus fünf *Unified Partner* ohne Behinderung) , nutzte die Games intensiv – und dabei kamen unglaubliche 14 Goldmeriten (insgesamt 58 Medaillen) zustande. Doch auch hier stand der Mannschaftsgedanke über allem – wie bei den offiziellen Siegerehrungen, wenn stets alle Teilnehmer/innen und keineswegs nur die Podiums-Platzierten geehrt wurden. Ohne zu unterschlagen, dass für Goldkinder wie Emma Gania (Eiskunstlaufen) oder Sophie Simone Dziadek (Short Track) in Italien Träume in Erfüllung gingen.

Geplant ist, den Special Olympics auch beim 79. „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden (21. Dezember) eine Plattform zu bieten. Mit Erinnerungen an unglaublich intensive, rührende und verbindende Begegnungen.     

Bild: Special Olympics Deutschland e.V.

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