Weltreisen 2025 – für die nächsten „Sportler des Jahres“

Weltreisen 2025 – für die nächsten „Sportler des Jahres“

Weltreisen 2025 – für die nächsten „Sportler des Jahres“

Kaum ist die „Sportler des Jahres“-Wahl 2024 Geschichte, können sich die Ambitionierten bereits für 2025 in Stellung bringen. Die Wintersportler blicken Richtung Olympische Spiele in Mailand und Cortina, testen teilweise die Anlagen, müssen bei Großveranstaltungen für Quotenplätze sorgen. Die Highlights spielen sich in Saalbach (alpine WM), Lenzerheide (Biathlon) und Trondheim (nordische WM) ab. Während sich die Sommersportler auf weite Reisen vorbereiten. Den Anfang machen die Handballer ab Mitte Januar in Kroatien, Dänemark u. Norwegen, die Leichtathleten suchen ihre Hallen-Weltmeister in Nanjing/China, Federbälle fliegen in Dänemark, gerungen wird um die EM in Bratislava, dann um die Welttitel in Zagreb.

Die Reisen um den ganzen Erdball gehen weiter: die Zelluloid-Künstler spielen um die WM in Doha, das deutsche „Team des Jahres“, die 3×3-Basketballerinnen, reist in die Mongolei, um den olympischen Coup zu bestätigen. Während Darja Varfolomeev, frischgekürte „Sportlerin des Jahres“, ihre Künste bei der WM (Ende August) in Rio de Janeiro zeigt. Vorher haben sich die Schwimmer um Lukas Märtens, Isabel Gose und Florian Wellbrock die Bassins von Singapur für ihren Jahres-Höhepunkt ausgeguckt.  

Dann suchen die Leichtathleten ihre Besten bei der WM im Spätsommer in Tokio. Und Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler muss seinen Titel in Shanghai verteidigen. Überhaupt ist der September 2025 ein Sportmonat par excellence. Bogenschießen (WM) in Südkorea, das prestigeträchtigste Volleyball-Turnier auf den Philippinen. Erstmals kämpft die komplette Straßen-Hautevolee in Afrika um die Regenbogentrikots. Unter der Sonne von Ruandas Hauptstadt Kigali. Die Bahnrad-Spezies verschlägt es sogar nach Südamerika. In Santiago de Chile geht es ums Oval. Ein ähnlich weiter Weg liegt vor den Kunstturnern. Sie fighten in Jakarta/Indonesien um Gold, Silber und Bronze. Auch alles im Wonnemonat 09/25.

Die Slalom-Kanuten verschlägt es bis zu den Antipoden – sie suchen ihre Weltmeister – Anfang Oktober – in Penrith/Australien. Auf die andere Seite der Erdhalbkugel fliegen die Beachvolleyballer, um den Frühling in Adelaide zu genießen. Wer den Sand-Spezialisten nicht um den Globus folgen möchte, der kann die Athletinnen und Athleten bei der EM in Düsseldorf anfeuern. Wenigstens mal ein Top-Event vor der Haustüre. Das trifft auch auf die Handball-Frauen bei ihrer WM in Deutschland und den Niederlanden zu. Dann sind wir schon im letzten Monat des Jahres.

Und der Ganzjahres-Sport Fußball? Startet im Sommer die nicht unumstrittene Club-WM in den USA. Acht Gruppen à vier Teams sollen für vier Wochen Soccer-Feeling entfachen. Aber vielleicht gelingt das ja eher den DFB-Frauen im Juli in der Schweiz. Basel, Zürich und St. Gallen, drei der acht Austragungsorte der Europameisterschaft, sind gut erreichbar.

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