Wenn die Kanuten „fliegen“

Wenn die Kanuten „fliegen“

Wenn die Kanuten „fliegen“

Die Story der Pauline Jagsch liest sich wie ein Märchen. Mit immer neuen Kapiteln, immer doller. Schon in Paris dabei, holte sie sich 2025 die ersten WM-Medaillen im Kajak-Einer. Dann zwei Titel bei den diesjährigen Europameisterschaften. Und nun Gold im Einzel, Bronze im K4 sowie im Zweier. Die 23-jährige Sportsoldatin, die im Wasser vor allem immer Spaß haben möchte, reihte sich damit in die stattliche Reihe der DKV-Top-Kanuten ein. „Wir sind wieder genau dort, wo wir sein wollen“, so Bundestrainer Arndt Hanisch. Nach einer sanften Leistungsdelle 2025 ist die deutsche Flotte zwei Jahre vor Olympia auf Kurs. Fünfmal Gold. Carlotta Loske paddelte mit Maike Jacob ziemlich überraschend im Canadier-Zweier aufs höchste Podest – und siegte auch im (nichtolympischen) Einer über 5000 m. Der schon fast legendäre Kajak-Vierer der Männer ließ nichts anbrennen: Schlagmann Max Rendschmidt gab die Pace vor, mit Jacob Schopf, Max Lemke und Tom Liebscher-Lucz ist dieses Boot bereits ein guter Tipp für die Vorschlagsliste zur Wahl „Team des Jahres“ bei der Sportler-Gala. Wie auch der Zweier, den Schopf&Lemke souverän und mit enormem Vorsprung gewannen. Als wären sie geflogen, beschrieb Max ihre Kanu-Demo auf dem Malta-See im westpolnischen Posen.

Bild: picture alliance

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