Eine glanzvolle Tradition: Von der ersten Ehrung zu unvergesslichen Momenten!
Die "Sportler des Jahres" Veranstaltung ehrt seit 1947 herausragende Leistungen im Sport.
Sportler des Jahres Meilensteine
Die Geschichte der Veranstaltung ist geprägt von herausragenden Leistungen und unvergesslichen Momenten. Hier präsentieren wir ein paar der wichtigsten Meilensteine.
So fing es an: Der Stuttgarter Journalist Kurt Dobbratz wollte wissen, wer 1947 die besten Leistungen erzielt hatte. Er startete eine Telefon-Umfrage. Und fast alle fanden diese Idee genial. Seither setzt die Wahl den Schlusspunkt unter das deutsche Sportjahr.
Schon 1952 sorgte der Motorsport für Schlagzeilen. Mercedes-Fahrer Karl Kling wurde in einer Feierstunde im Daimler-Werk Stuttgart-Untertürkheim der Pokal überreicht. 1953 bot das Stuttgarter Schloßgartenhotel den Rahmen für die erste offizielle Proklamation.
Auf dem Podium standen der Motorradsportler Werner Haas, der Fußballer Jupp Posipal und der Leichtathlet Heinz Fütterer.
1954, bei der zweiten Proklamation, war dann Sepp Herberger, Trainer des WM-Siegers von Bern, unter den Gästen.
1956 gelang der „schwimmenden Hausfrau“ Ursel Happe bereits der zweite Sieg bei der Ehrung. Sie kam auf beachtliche 1044 Punkte und stand bei der Preisüberreichung in Stuttgart neben den weiteren Olympiasiegern aus Melbourne und Stockholm (Reiter).
Ab 1957 rief die ISK zu einer gesonderten Wahl zur Mannschaft des Jahres auf. Das erste Top-Team: die Fußballer von Borussia Dortmund.
Die erste Auszeichnung in Baden-Baden ging völlig überraschend an Georg Thoma. Der „Briefträger aus dem Schwarzwald“ hatte den 100-m-Olympiasieger Armin Hary überflügelt. Bei den Frauen nahm die 17-jährige Dresdnerin Ingrid Krämer den Pokal entgegen. Danach tauchten die ostdeutschen Athleten nicht mehr auf den Vorschlagslisten auf. Bis zur Wiedervereiningung. Zu einer Ehrung mit Trauerflor wurde die Gala von 1961, bei der bereits 515 Journalisten abstimmten. Der in Monza tödlich verunglückte Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips wurde postum ausgezeichnet.
„Helga Hoffmann war stets eine Werbung für den Frauen-Sport“, schrieb ein Chronist, als „Miss Sechsmeter“ 1966 zum zweiten Mal den Titel errang. Eine besondere Wahl, weil sie punktgleich mit der Hürdensprinterin Karin Frisch durchs Ziel ging. Rudi Altig ließ sich 1965 extra einen Smoking „bauen“, den er dann jedoch erst 1966 als Rad-Weltmeister benötigte. Und die deutsche Frauen-Leichtathletik: einfach nur Weltklasse.
Eine goldene Phase erlebte der deutsche Sport Anfang der Siebziger. Das dokumentierte sich auch in den Preisträgern dieser Zeit. 1972 waren die olympischen Helden von München an der Spitze – zum Beispiel Heide Rosendahl, Klaus Wolfermann und das Hockey-Nationalteam. 1974 setzte sich die DFB-Elf von Helmut Schön die Krone auf.
Die deutschen Ski-Girls schrieben Geschichte. Erst die Gold-Rosi, dann die Epple-Sisters und Christa Kinshofer siegten beim Votum der Fachpresse. Die Olympiasieger von 1976 wurden in Baden-Baden von Udo Jürgens besungen. Michael Groß gelang ein Triple geehrt in Berlin (1983). Und 1985 erlebte Boris Becker seine „Feuertaufe“.
Die Gala kehrte ins Kurhaus zurück – fortan das „Wohnzimmer“ von Boris Becker und Steffi Graf, die zusammen neunmal auf Platz 1 gewählt wurden. Das sorgte für Andrang wie nie: „Eure Karten sind so rar wie in Wimbledon“, schimpfte einer. Da reiste das Team des 1. FC Kaiserslautern mit dem Bus an – Pop-Star Lisa Stansfield trat auf, Reinhold Beckmann moderierte (1991).
Markus Wasmeier stürmte in Original-Bayern-Tracht und Jodler die Bühne (1994). Franzi van Almsick wurde mit zarten 17 Jahren zum zweiten Mal geehrt. Sie ist die „Berliner Göre“ geblieben, meinten die Gäste – zusammen mit Michael Schumacher bildete Franziska van Almsick auch 1995 ein bildhübsches Duo. So ein Blitzlicht-Gewitter hatte das Kurhaus an der Oos noch nicht erlebt.
Die Winter-Fraktion machte sich stark: Schorsch Hackl (1998), Martin Schmitt (1999), Katja Seizinger (1994/1996/1998).
Die Skispringer kamen per Düse direkt vom Weltcup in Engelberg. Ein Novum. Mit Charme. Die „Adler“ feierten bis in die Morgenstunden, irgendwann mit ihrem Pokal auf der großen Empfangstreppe zum Bénazetsaal. Am 19. Dezember 1999. So beendete die Sportlerschar das Jahrtausend.
Birgit Fischer, eine Kanutin auf dem Thron: die Sportjournalisten blickten 2004 weit über den Tellerrand hinaus. Die Gäste erhoben sich, als die erfolgreichste deutsche Olympia-Teilnehmerin die Bühne betrat. Parallel grüßten die Hockey-Damen mit dem Krummstock. 2005 das Maximum. Mannschaft des Jahres: die Basketballer als „größtes“ Team in der Geschichte – fast alles Zweimeter-Riesen …
The Show can go on. Sebastian Vettel fuhr im KettCar (2010) zum Interview mit den ZDF-Moderatoren. Dirk Nowitzki wurde 2011 live aus Dallas zugeschaltet. Und dann gelang Robert Harting das Triple. Ganz überwältigt entschuldigte er sich 2014 bei den geschlagenen Olympiasiegern des Wintersports. Lena Neuner präsentierte ihren Partner (und heutigen Gatten) erstmals der Öffentlichkeit. Christina Obergföll ließ sich – 2013 – drei Monate nach der Hochzeit ehren. Die Jungs des 2012 siegreichen Deutschland-Achters banden nach Mitternacht ihre Krawatten um die Stirn. Sportler können auch feiern. Gut so!
Wenn Emotionen siegen – mit Gänsehaut-Momenten. Gewinnerin Angelique Kerber (2018) umarmt die Gewinnerin des Vorbildpreises, Kristina Vogel (im Rollstuhl). Malaika Mihambo feiert ihren dritten Titel während der Pandemie vor nur 27 geladenen Gästen. Aus Edmonton wird Kufencrack Leo Draisaitl zugeschaltet (2020). Trainer des Jahres Samir Suleiman erklärt das olympische Wunder seines 3x3 Frauen-Teams und wie man eine neue Sportart aus der Taufe hebt.
Die Anfänge der Ehrung
1947 fragte sich der Journalist Kurt Dobbratz: Wer war eigentlich der beste Sportler in diesem Jahr? Zur Urteilsfindung kontaktierte er die damals wenigen Zeitungen in den vier Sektoren. Die Geburtsstunde des traditionellen Votums. Und den ersten Sieger, den Tennisbaron Gottfried von Cramm, postulierte der Wahl-Vater zum Sportler des Jahres. Erst 1957 tauchte die erste Frage nach der Mannschaft des Jahres auf, ab 1964 wiesen die Stimmscheine eine separate Kategorie der Sportlerinnen auf.
Beeindruckende Fakten zur Veranstaltung
Die Veranstaltung ehrt seit 1947 herausragende Athletinnen und Athleten des deutschen Spitzensports in unterschiedlichsten Disziplinen.
Die Atmosphäre ist stets elektrisierend, und die Leistungen der Athleten inspirieren viele Menschen weltweit.
Sponsoren profitieren von umfassender Medienpräsenz, der Möglichkeit, ihre Marke einem breiten Publikum zu präsentieren, und direktem Zugang zu einer sportaffinen Zielgruppe. Zudem bietet das ungezwungene get-together die Chance, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Partnerschaften zu fördern.