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Der mit den Schmerzen ringt

April 15, 2021

Bei der letzten Sportler-Wahl wurde Frank Stäbler als Siebter eingestuft, konnte aber, wie fast alle Platzierten, nicht in Baden-Baden präsent...

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Zweimal den Everest…

Extrem-Sportler Frederik Böna (Heidelberg) knackte den Weltrekord im sogenannten „Double Everesting“, .um gleichzeitig Spenden für ein Frauenzentrum in Afghanistan zu sammeln. 20 Mal plagte er sich an seinem 30.Geburtstag den berüchtigten Kandel bei Waldkirch (Kreis Emmendingen) hoch: 17 696 Höhenmeter in 23 Stunden und 26 Minuten. Der 10,3 km-lange, ungemütliche Schwarzwald-Anstieg, im Schnitt 8,6 % steil, wird gerne von Radprofis als Trainingsrevier genutzt. Mit Hilfe von Familie und Freunden, die für die Verpflegung und den Trikot-Tausch sorgten, legte er in Rekordzeit quasi zweimal den Anstieg zum imaginären Mount Everest zurück. Nicht die Beine schmerzten am Tag danach, dafür litten Rücken, Nacken und Handgelenke. „Die Nachwirkungen der Abfahrt“, gab Böna, der erst seit 2015 ein Rennrad besitzt, zu Protokoll.

Newcomer = Europameister

 Oliver Zeidler (24) wurde bei dem ersten internationalen Kräftemessen der Ruder-Saison erneut Europameister im Einer. Nach einem etwas holprigen Start gelang dem Bayern nach gewonnen Hoffnungsläufen und Halbfinale der erneute Coup. Seinen größten Konkurrenten Sverrie Nielsen hielt er im Finale am Sonntag auf komfortabler Distanz,: „Das Finale lief gut für mich. Restlos zufrieden kann ich mit meiner Leistung aber nicht sein. In Tokio könnte das Finale ähnlich aussehen, aber es ist noch ein langer Weg dorthin.“, so Zeidlers erste Reaktion nach dem gewonnen FinaleBei der Ruder-EM im oberitalienischen Varese fuhr der Deutsche Ruderverband neben Zeidlers EM-Gold Silber im leichten Doppelzweier der Männer, sowie Bronze im Doppelvierer der Frauen ein. Das Paradeboot, der Deutschlandachter, erreichte nach einem spannenden Finale den vierten Platz. 

„Jogi“ Löw hört auf

In Baden-Baden war er immer ein gern gesehener Gast, vor allem natürlich im Jahr 2014 als Trainer des amtierenden Fußball-Weltmeisters. Jetzt hat Joachim „Jogi“ Löw seinen Rücktritt vom Amt des Fußball-Bundestrainers nach der Europameisterschaft in diesem Jahr bekannt gegeben. Ob Lichtgestalt oder Reizfigur: Der Mann aus Schönach bei Freiburg hat in 15 Jahren den deutschen Fußball in dieser Funktion geprägt wie nur wenige vor ihm. Als „Bundes-Jogi“ wird er auf dem Roten Teppich des Kurhauses nicht mehr in Erscheinung treten. Als Gast unter vielen Bekannten und Freunden aber wird der 61jährige beim Familienfest des Deutschen Sports immer willkommen sein.

Sportler des Jahres 2020

Malaika Mihambo, Leon Draisaitl und der FC Bayern München

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